Haute Couture aus Edelstahl

Die automatische Schiebetür zur Küche öffnet sich. Sie gibt den Blick frei auf ein kleines Schmuckstück: Anthrazitfarbene Fliesen, die reine Edelstahlausführung und ein angenehmes Lichtkonzept bilden ein spürbar gelungenes Arbeits-Feng-Shui. Zwischen Restaurant- und Küchenbereich gibt es durch die fließende Designlinie keinen Bruch. Der offene Charakter der Küche unterstützt das homogene Bild: Köche wie Gäste haben durch ein Fensterelement auf Brusthöhe den vollen Durchblick – ein Detail, das Martin Klieber am Herzen lag. „Ein Koch, der nur hinter einer Mauer steht, ,verdeppert’ mit der Zeit. Ein Koch, der die Gäste miterlebt, fühlt sich einbezogen und kann mitreden“, erläutert er seinen Wunsch. Martin Klieber weiß, wovon er spricht. Seit 35 Jahren ist er im Geschäft. Der gebürtige Elsässer arbeitete in Frankreich, England und viele Jahre in München – mit Stationen im Tantris und Austernkeller. Doch es war das erste Mal in seiner Karriere, dass er die Einrichtung einer Küche komplett selbst bestimmen durfte. „Und deshalb sollte alles so sein, wie ich es haben möchte“, sagt er bestimmend. Ein harter Brocken für Wolfgang Eibach. Der Küchenplaner aus Neunkirchen zeichnete mit seinem Unternehmen Eibach die Küche für den 250.000 € Arbeitsplatz inkl. des Getränkebuffets verantwortlich. „So intensiv habe ich seit Jahren nicht mehr mit einem Koch gerungen“, berichtet er. „Herr Klieber wollte hier keine Küche von der Stange.“ Das Resultat der konstruktiv- professionellen Streitereien ist ein Stück Haute Couture aus Edelstahl.

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Verband der Fachplaner
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